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12.04.2021

„Nicht dein Mädchen“ startet zum Tag der vermissten Kinder

Kindesmissbrauch im Cyberspace ist leider nach wie vor traurige Realität! Umso wichtiger ist ein Film wie „Nicht dein Mädchen“ („Un confine incerto“), der sich dem Tabuthema sensibel und jenseits gängiger Klischees nähert. Der Spielfilm wird in Italien bereits von der Cineteca Bologna verliehen, eine der bedeutendsten europäischen Kinematheken. Ab 25. Mai 2021 startet „Nicht dein Mädchen“ zum Tag der vermissten Kinder exklusiv im W-film Online-Kino. Zum Streaming (OmU & deutsche Synchronfassung) geht es über die Filmwebseite http://maedchen.wfilm.de. Geschlossene Kinos können den Link über Ihre Webseiten promoten und werden dafür vom Filmverleih W-film solidarisch an den Einnahmen beteiligt. Sobald der Lockdown endet, läuft der Film dann auch in den deutschen Kinos.

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„Nicht dein Mädchen“: Packende Geschichte einer Kindesentführung

Der Spielfilm „Nicht dein Mädchen“ erzählt die packende Geschichte einer Kindesentführung im Grenzgebiet zwischen Süddeutschland und Tirol. Großartig besetzt mit Cannes-Preisträgerin Cosmina Stratan („Jenseits der Hügel“), Jungdarstellerin Anna Malfatti in ihrer ersten Kinorolle und Moisé Curia. Die italienische Regisseurin Isabella Sandri hat für das Drehbuch jahrelang bei der Römischen Polizei recherchiert und wurde intensiv von der Kinderrechtsorganisation Save the Children beraten. Herausgekommen ist eine faszinierende Mischung aus realitätsnahmen Psychokrimi und feinfühliger Außenseiterballade, die in ihrer poetischen Kraft an Kubricks „Lolita“ oder Fellinis „La Strada“ erinnert.

Filminhalt

Richi (Moisé Curia) ist mit einem kleinen Mädchen (Anna Malfatti) mit dem Wohnmobil durch Süddeutschland unterwegs. Sie rangeln ausgelassen miteinander, verkleiden sich, tanzen und lachen viel. Er ist Saatgutvertreter, sie sein Püppchen. Ein ungewöhnliches Paar, aber glücklich? Als die beiden Rast machen in einem Restaurant, wird der Wirt (Heio von Stetten) skeptisch. Irgendetwas stimmt hier nicht! Hinzu kommt, dass das Mädchen eine sehr seltene Sprache spricht: Ladin. In Rom ermittelt derweil die Polizeikommissarin Milia Demetz (Cosmina Stratan) im Cyberspace und ist einem Pädophilennetzwerk dicht auf den Fersen. Als sie in einem der anonymen Videos ein Mädchen entdeckt, ist sie sich bald sicher: Das lasziv abgelichtete Kind ist die mit fünf Jahren in Tirol verschwundene Magdalena Senoner. Doch wer steht hinter der Kamera? Als der Wirt die Aufnahmen seiner Überwachungskamera an die Polizei weiterleitet, laufen alle Fäden zusammen. Kann Milia die kleine Magdalena retten?

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